KERBEROS - Apostle to the Malevolent
ARTIST: Kerberos
TITLE: Apostle to the Malevolent
LABEL: Independent
RELEASE DATE: 14.03.2025
GENRE: symphonic death metal
LOCATION: Schweiz
RUNNING TIME: 29:05
RATING: 8 / 10
KERBEROS spielen Death Metal! Brutal, melodisch, symphonisch – alles was das Herz begehrt. Große Experimente sucht man auf "Apostle to the Malevolent" daher vergeblich. Ansonsten lautet die oberste Direktive, fette Songs abzuliefern. Und das ist KERBEROS aufs vortrefflichste gelungen. Vier, gut abgehangene Stücke, feinsten Death-Metal-Futters. Da wären z.B. der melodische "Intro Praeludium in H Moll", der Abrissbirnen-Track "Near-Violence Experience" ein mächtiger Mix aus Gebolze und monströsem Midtempo namens "Alpine Sea" oder die Platte beschließendes Breitwand-Riffmassaker "Liar Within". Sicher erfinden KERBEROS das Rad nicht neu, aber sie sind abwechslungsreich, sowohl im Melodieaufbau, als auch im Einsatz der Vocals und in der Tempo-Jonglage. Auf diese Weise entsteht jedoch mehr Platz für Atmosphäre.
Allerdings geben KERBEROS in den Strophen auch dem Groove eine Chance. Zum krönenden Abschluss gibt die Band mit dem epischen, fast zehn-minütigen Titeltrack "Apostle to the Malevolent" noch einmal alles. Es ist schon erstaunlich, wie KERBEROS einen coolen Song nach dem anderen aus dem Ärmel schütteln und das besondere bei dieser Produktion sind nicht die klassischen Gegenparts zum Growling, sondern das es sich hier um das Orchestrale und symphonische tatsächlich um einen Chor und einem Orchester handelt und nichts von Band eingespielt wurde. Dafür alleine sollte es einen Pluspunkt geben.
TRACKLIST:
Praeludium in H Moll
Near-Violence Experience
Liar Within
Alpine Sea
Apostle to the Malevolent
LINE-UP:
Ai-lan Metzger – Vocals
Diego Lanzendörfer – Guitars
Félicien Burkard - Vocals, Guitars & Fretless Bass
Nicolas Käser – Drums