SERPENT RIDER - The Ichor of Chimaera
ARTIST: Serpent Rider
TITLE: The Ichor of Chimaera
LABEL: No Remorse Records
RELEASE DATE: 28.03.2025
GENRE: Heavy Metal
LOCATION: Vereinigte Staaten
RUNNING TIME: 36:07
RATING: 8 / 10
SERPENT RIDER nehmen wahrlich keine Gefangene. Härte, Oldschool-Feeling und schier unendliche Ausdauer mit einer großen Prise Epic sind die Attribute, die einem beim Inhalieren von "The Ichor of Chimaera" entgegenschlagen. Auch die instrumentale Basis steht großen Vorbildern in wirklich nichts nach; im Gegenteil überzeugt man in Behändigkeit und unerwarteter Dynamik des Songwritings teils mehr als die bekannte Konkurrenz. Ferner springt einem die Gitarre rücksichtslos an die Kehle und am Ende bahnt sich schließlich die mächtige Produktion der Musik mit aller Gewalt den Weg in jeden Kopf. Besonders fesselnd, und zugleich SERPENT RIDERs wahre Stärke, ist die gekonnte Verbindung von eher groovigen oder rockigen Passagen. Mal wird auf "The Ichor of Chimaera" gerockt, nach bester Metal-Manier geshreddert oder ein echter Groover mit Headbangpotential ausgepackt, wobei SERPENT RIDERs Einflüsse unverkennbar sind, und ständig zum Vorschein kommen.
Zwischen all dem präsentieren sich fortwährend Kracher, wie "Steel is the Answer" oder "Matri Deorum". Eindeutig bester Song für mich, und ganz besonderer Anspieltipp, ist ganz klar "Tyrant's March", der durch ein fettes Gitarrenriff, einem einfach keine Chance gibt, sich ihm zu entziehen. Man könnte natürlich noch weitere Anspieltipps geben, aber am meisten Spaß macht das Album immer noch, wenn man es sich in seiner ganzen Gnadenlosigkeit am Stück reinzieht. Kritik fällt da schwer. Für Freunde grooviger Klänge ist "The Ichor of Chimaera" aber auf jeden Fall einen Lauscher wert. 8 Punkte sollten hier durchaus gerechtfertigt sein.
TRACKLIST:
Steel is the Answer
Radiant
The Ichor of Chimaera Video
Matri Deorum
The Hero's Spirit
Tyrant's March
In Spring
LINE-UP:
R. Villar - Vocals
Brandon Corsair - Rhythm Guitar, Backing Vocals
Paul Gelbach - Lead Guitar
Brian Verderber - Bass
Drake Graves - Drums