SHRIKE - The Divine and the Serpentine
ARTIST: Shrike
TITLE: The Divine and the Serpentine
LABEL: Independent
RELEASE DATE: 21.02.2025
GENRE: Death Metal
LOCATION: Vereinigtes Königreich
RUNNING TIME: 67:05
RATING: 8 / 10
SHRIKE treten eine Soundlawine los, wie man sie in solcher technischen Perfektion nur selten erlebt. Das Songwriting ist komplex und melodiös, ohne dabei an Brutalität zu verlieren. Energiegeladene, frische Melodien, die eine Mischung aus harten und weichen, düsteren, dennoch viel Licht ausatmenden Tönen darstellen, entfalten eine besondere emotionale Wirkung, die zwischen einem unglaublichen Wohlgefühl, Irritation und Begeisterung liegt. Songs wie "Serpentine" kommen mit abgehacktem, von den Drums vortrefflich unterstütztem Riffing daher, nur um dann in genialen Leads zu gipfeln. Der grandiose Gesang darf hier nicht unerwähnt bleiben. "Plagues Confide Through Masquerade" wiederum glänzt mit Oldschool-Flair, während "An Infinite Debt" mit tiefen Growls überzeugt. Hier wird viel Eigenständiges geboten, dass souverän aus den Boxen scheppern.
Technisch lassen SHRIKE sowieso nicht das Geringste anbrennen und zocken mühelos in der obersten Liga mit. Das Drumming ist intelligent und zur richtigen Zeit halsbrecherisch schnell zugleich. Die Klampfen sind regelrecht spektakulär. Tatsächliche Mankos gibt es auf dieser Scheibe aber nicht wirklich zu beweinen. SHRIKE wissen mit ihrer Innovation und ihrem enormen Potenzial zu überzeugen, bezaubern und berühren auf ihre Weise. Die Band präsentiert Spielkultur auf hohem Niveau mit vielen Finessen sowie einem variablen Songwriting. Wer auf harte und zugleich anspruchsvolle Musik steht und "The Divine and the Serpentine" noch nicht hat, sollte sich diese CD schleunigst besorgen!
TRACKLIST:
Divine
Ebb and Flow (This Will Never End)
Reconstruction
CXVIII
An Infinite Debt
The Sinner in Saint's Regalia
Divine, Pt. II
Serpentine
The Riverbank
Plagues Confide Through Masquerade
O' Father Time
In Pursuit of the Witch
No One Knows (QOTSA Cover)
LINE-UP:
Liam Shaw - Guitar, Vocals
Ste Byrne - Drums
Danny Greenwood - Guitar